The Bitter End, Historischer Konzertsaal in Greenwich Village, Vereinigte Staaten
The Bitter End ist eine Konzerthalle mit Café und Club auf der Bleecker Street 147 in Greenwich Village, einem Viertel in Manhattan, das seit Jahrzehnten mit Livemusik verbunden ist. Die niedrigen Ziegelwände, Holzbänke und das schmale Rechteck der Bühne schaffen einen engen Raum, in dem Zuschauer und Künstler nur wenige Meter voneinander entfernt sind.
Fred Weintraub eröffnete den Saal 1961 in einer Zeit, als kleine Musikorte in Greenwich Village junge Künstler anzogen, die nach einem Ort suchten, um vor einem Publikum zu spielen. Mitte der siebziger Jahre änderte der Club vorübergehend den Namen in The Other End, kehrte dann aber zur ursprünglichen Bezeichnung zurück.
An jedem Abend der Woche stehen lokale Künstler und Besucher aus der ganzen Stadt auf dieser kleinen Bühne, die im Laufe der Jahrzehnte für alle Stilrichtungen offen blieb. Musiker erzählen oft, dass der Saal mit Holzbänken und niedriger Decke die Zuschauer so nah an die Mikrophone bringt, dass ein leiser Gitarrenriff oder gesprochenes Wort jeden Winkel füllt.
Die Bühne ist für Künstler mit eigenem Instrumentarium gedacht, doch einige Verstärker, ein Klavier und ein Hammond-Orgel stehen vor Ort bereit. Besucher sollten früh kommen, da die Sitzplätze auf den Holzbänken begrenzt sind und sich bei beliebten Auftritten schnell füllen.
Das Meyer Sound System mit vier Lautsprechern verteilt sich so über den Raum, dass selbst leise Stimmen oder einzelne Saiten klar hörbar bleiben. Mehrere Monitormischungen erlauben den Musikern auf der Bühne, ihre eigenen Instrumente und die ihrer Bandmitglieder gleichzeitig zu hören.
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