East Harlem, Wohnviertel im nördlichen Manhattan, Vereinigte Staaten
East Harlem liegt im nördlichen Manhattan zwischen der 96. Straße und dem Harlem River und erstreckt sich von der Fifth Avenue bis zum East River. Niedrige Wohnhäuser wechseln sich mit Backsteinbauten ab, während Geschäfte entlang breiter Straßen liegen und Parks zwischen den Blocks Grünflächen bieten.
In den 1930er Jahren lebten hier vor allem italienische Familien, doch nach dem Zweiten Weltkrieg zogen zahlreiche Einwanderer aus Puerto Rico in die Gegend. Diese Veränderung prägte das Viertel über Jahrzehnte und führte zu seiner Bezeichnung Spanish Harlem.
Die Nachbarschaft wird von lateinamerikanischen Traditionen geprägt, die in kleinen Geschäften mit handgefertigten Waren aus der Karibik, Mexiko und Mittelamerika sichtbar werden. An Wochenenden füllen sich die Straßen mit Familien, die sich in Parks treffen, auf Spanisch miteinander reden und Musik hören, die aus offenen Fenstern klingt.
Mehrere U-Bahn-Linien durchqueren das Viertel und ermöglichen schnelle Verbindungen in andere Teile der Stadt, während lokale Busse zwischen den Hauptstraßen verkehren. An der 116. Straße befinden sich größere Geschäfte und ein Einkaufszentrum, das täglich geöffnet ist und Besorgungen erleichtert.
Hier befindet sich die zweitgrößte Ansammlung von Sozialwohnungen in den Vereinigten Staaten nach Brownsville in Brooklyn. Diese Wohnanlagen prägen weite Teile des Stadtbildes und zeigen ein Beispiel für Wohnungsbaupolitik des 20. Jahrhunderts.
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