The Palisades, Naturklippen entlang des Hudson River, Vereinigte Staaten.
The Palisades bilden eine lange Felswand aus dunklem Basalt, die sich auf der Westseite des Hudson River erhebt und stellenweise über 160 Meter hoch wird. Die Klippen zeigen deutlich sichtbare senkrechte Spalten, die dem Gestein ein säulenartiges Aussehen verleihen und aus dem umliegenden bewaldeten Gelände herausragen.
Italienische Seefahrer zeichneten diese Felsen im 16. Jahrhundert auf ihren Karten ein, nachdem sie die auffallende Form vom Fluss aus gesehen hatten. Gegen Ende des 19. Jahrhunderts bedrohten Steinbrucharbeiten das Gelände, bis Aktivisten eine Schutzzone durchsetzten, die heute die Interstate-Parkanlage bildet.
Der Name leitet sich vom stockzaunartigen Aussehen der senkrechten Basaltsäulen ab, die den frühen europäischen Entdeckern auffielen. Heute wandern Besucher auf Wegen, die entlang der Steilhänge verlaufen, und blicken auf den Fluss hinab, während Kletterer in bestimmten Abschnitten die nackten Felswände erklimmen.
Mehrere Aussichtspunkte liegen entlang der Straßen und Wanderwege, die den Kamm begleiten, wobei manche Stellen direkten Blick auf Manhattan bieten. Die meisten Pfade sind im Frühling und Herbst am angenehmsten, wenn das Laub sich verfärbt oder die Temperaturen milder sind.
Die Säulenform entstand, als geschmolzenes Gestein langsam abkühlte und dabei gleichmäßige Risse bildete, die senkrecht zur Abkühlungsfläche verlaufen. An manchen Stellen kann man diese Struktur von unten am Flussufer besonders gut erkennen, wo die Felsen direkt ins Wasser ragen.
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