Boston Edison Electric Illuminating Company building, Versorgungsgebäude aus dem frühen 20. Jahrhundert in Boston, Vereinigte Staaten.
Das Boston Edison Electric Illuminating Company Gebäude ist ein siebenstöckiger Kalksteinbau an der Boylston Street mit klassischen Beaux-Arts-Elementen und aufwändig gestalteter Fassade. Die Struktur vereint klassische Architekturmerkale wie Säulen und Ornamente mit soliden Mauerwerkskonstruktion, die das Vertrauen in die neue Stromtechnologie widerspiegelt.
Das Gebäude entstand 1906 als Hauptsitz der Boston Edison Electric Illuminating Company und diente dieser Funktion bis in die 1950er Jahre. Nach dieser Zeit nutzte der Neubau verschiedene Funktionen, bis er später als wichtige Serviceeinrichtung für bedürftige Menschen umgewidmet wurde.
Das Gebäude verkörpert die Rolle von Stromversorgern in der Gestaltung des Stadtbildes und steht für den Einfluss der Elektrifizierung auf die städtische Architektur des frühen 20. Jahrhunderts. Die klassischen Fassadenelementen erzählen von der Bedeutung dieser Unternehmen für die Modernisierung der Stadt.
Das Gebäude liegt in der Nähe von öffentlichen Verkehrsmitteln und ist leicht zu Fuß erreichbar. Heute beherbergt es Saint Francis House, eine Organisation, die Unterkünfte und Unterstützung für obdachlose und einkommensschwache Menschen bietet.
Das Gebäude war eines der ersten Bauwerke, das die neuen Stromtechnologien nicht nur nutzte, sondern diese Technologie auch in seiner Architektur und seinem Prestige ausdrückte. Dies machte es zu einem Sinnbild der frühen Elektrifizierung und zeigte, wie Unternehmen ihre neue Kraft zur Schau stellten.
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