Burton–Judson Courts, Gotisches Universitätswohnheim in Hyde Park, Chicago, USA.
Burton-Judson Courts ist ein Wohnkomplex für Studenten mit zwei zentralen Höfen, die von sechs separaten Häusern umgeben sind. Jedes Haus beherbergt etwa 40 bis 50 Studenten und verfügt über gemeinsame Bereiche wie eine Bibliothek, Computerraum, Fernsehzimmer und Freizeitanlagen im Keller.
Der neo-gotische Bau entstand 1931 durch das Architekturbüro Zantzinger, Borie & Medary als Studentenwohnheim. Das Projekt folgte dem Trend amerikanischer Universitäten, ihre Campus mit historisch inspirierten Gebäuden zu erweitern.
Die Anlage trägt die Namen zweier früherer Universitätspräsidenten in ihren Höfen, die das Ansehen dieser Führungspersönlichkeiten bei Studierenden bewusst macht. Besucher sehen heute noch Inschriften und Gedenkplatten, die an Harry Pratt Judson und Ernest DeWitt Burton erinnern.
Besucher sollten beachten, dass dies ein Wohngebäude für eingeschriebene Studenten ist und daher nicht frei begehbar ist. Von außen lässt sich die neo-gotische Architektur und die Hofflächen gut vom Gehweg aus betrachten.
Mehrere Doppelzimmer sind als Zwei-Zimmer-Suiten gestaltet und bewahren Original-Erkerfenster und funktionierende Kamine aus dem Jahr 1931. Diese Details machen die Zimmer unter den Studenten besonders beliebt und unterscheiden sich deutlich von modernen Studentenwohnungen.
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