Nationalpark Delta del Orinoco, Nationalpark im östlichen Venezuela
Der Delta del Orinoco Nationalpark ist ein großes Schutzgebiet aus Mangrovenwäldern, Flussarmen und dichten Wäldern, das sich über das Mündungsgebiet des Orinoco erstreckt. Das Gelände besteht hauptsächlich aus Wasserwegen und niedriger Vegetation, wo alles vom Fluss und seinen Gezeiten geprägt wird.
Der Park wurde 1991 gegründet, um das komplexe Ökosystem des Orinoco-Deltas zu schützen, das seit langem von der Warao-Gemeinschaft bewohnt und genutzt wird. Diese Unterschutzstellung erkannte an, dass der Region besondere Aufmerksamkeit für den Schutz ihrer Natur brauchte.
Die Warao, das Volk dieser Region, leben hier seit Generationen und prägen das Gesicht des Parks durch ihre Boote, Häuser auf Stelzen und ihre alltäglichen Handelsplätze entlang der Wasserwege. Ihre Gegenwart ist überall sichtbar und zeigt, wie Menschen in diesem Wasserland durch Fischen und den Umgang mit der Natur überleben.
Der Zugang erfordert eine Genehmigung und wird am besten mit Booten erkundet, da das gesamte Gelände aus Wasser und Mangrovenwäldern besteht. Besucher sollten sich auf feuchtes, warmes Wetter vorbereiten und Insektenschutz mitbringen, da die Region von Mücken und anderen Insekten geprägt ist.
Das Park ist bekannt für seine Caños, schmale Kanäle wo Süßwasser des Flusses auf Salzwasser des Meeres trifft und spezielle Lebensräume entstehen. Diese Mischzone zieht eine bemerkenswerte Vielfalt von Fischen und anderen Tieren an, die sich an beide Wassertypen angepasst haben.
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