Cerros Guayamurí y Matasiete Natural Monument, Naturdenkmal in La Asuncion, Venezuela.
Das Naturmonument Cerros Guayamurí y Matasiete ist ein geschütztes Gebiet im Bundesstaat Nueva Esparta, Venezuela, das zwei durch ein flacheres Tal verbundene Hügel auf der Insel Margarita umfasst. Beide Hügel sind von einem trockenen Tropenwald bedeckt und durch ein Netz aus Wanderwegen erschlossen, die zu Aussichtspunkten über der Insel und dem Meer führen.
Cerro Matasiete war der Schauplatz einer entscheidenden Schlacht während des venezolanischen Unabhängigkeitskrieges, als lokale Verteidiger das steile Gelände nutzten, um spanische Truppen zurückzuschlagen. Dieser Sieg, der 1817 errungen wurde, machte die Hügel zu einem Symbol des Widerstands für die Region.
Die Hügel spielen eine wichtige Rolle in der Identität der Menschen auf Margarita, da viele Familien die Kenntnis der Heilpflanzen, die dort wachsen, von Generation zu Generation weitergeben. Der trockene Tropenwald, der die Hänge bedeckt, ist für die Bewohner der Insel kein fremder Ort, sondern ein vertrauter Teil ihres Alltags.
Eine Hauptstraße führt um beide Hügel herum und ermöglicht einen bequemen Zugang zu den Einstiegspunkten der Wanderwege. Da das Klima auf der Insel trocken und heiß ist, empfiehlt es sich, festes Schuhwerk und ausreichend Wasser mitzunehmen, besonders für längere Routen.
Aus bestimmten Blickwinkeln auf der Insel ähnelt die Silhouette des Cerro Guayamurí auffällig der des Fujijama in Japan. Dieser zufällige Vergleich hat den Hügel zu einem bekannten Fotomotiv gemacht, das Einheimische und Besucher gleichermaßen anspricht.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.