Ruderhofspitze, Alpengipfel in den Stubaier Alpen, Österreich.
Die Ruderhofspitze ist ein Berg in den Stubaier Alpen mit einer Höhe von 3.474 Metern und gilt als vierthöchster Gipfel dieses Gebirgszugs. Der Berg prägt das östliche Tirol mit seinen markanten Grate und umgebenden Gletschern, die das Bergsteigen dort prägen.
Der erste Aufstieg erfolgte am 30. August 1864 durch Karl Baedeker, Anton von Ruthner und die Bergführer Pankraz Gleinser und Alois Tanzer. Diese frühe Besteigung markierte einen wichtigen Moment in der Geschichte der Alpenvermessung und Erforschung der Stubaier Region.
Der Berg stellt einen zentralen Punkt für Bergsteiger dar, die technische Klettererfahrungen in den Östlichen Rätischen Alpen suchen.
Kletterer können den Berg von zwei Hütten aus erreichen: die Franz-Senn-Hütte im Norden und die Neue Regensburger Hütte im Osten bieten Unterkunft und Ausgangspunkte. Besucher sollten mit technischen Kletteranforderungen rechnen und die Wetterbedingungen in der Höhe beachten.
Das Grawawand ist eine ausgedehnte Gebirgskette, die sich etwa zwei Kilometer nach Osten vom Gipfel erstreckt und die Gletscherlandschaften trennt. Diese lange Gratformation schafft eine markante Struktur, die viele Besucher übersehen, aber wesentlich zur Topografie des Gebiets beiträgt.
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