Schrankogel, Berggipfel in den Stubaier Alpen, Österreich
Schrankogel ist ein markanter Gipfel in den Stubai-Alpen und wird von Alpinisten wegen seiner anspruchsvollen Routen geschätzt. Das Gebirge bietet verschiedene Zugänge, wobei die meisten Touren durch felsiges Gelände und alpine Wiesen führen.
Am 20. September 1821 stieg der Botaniker Hargasser bis knapp unterhalb des Gipfels; die Erstbesteigung glückte um 1840 Pfarrer Schöpf. Seither führen die wichtigsten Anstiege von der Amberger Hütte (2135 m) im Sulztal und der Franz-Senn-Hütte (2147 m) im Stubaital aus.
Die beiden Normalwege von der Amberger Hütte (2135 m) führen in rund fünf Stunden ohne Gletscherberührung auf den Gipfel und lassen sich zur Rundtour verbinden. Der markierte Steig über das Hohe Egg (2820 m) ist mit UIAA I bewertet und nur am Schluss ausgesetzt; abwechslungsreicher ist die Route über die rechte Seitenmoräne des Schwarzenbergferners zum Ostgrat.
Die meisten Routen starten von Dörfern in der Nähe wie Gries und führen zu Berghütten, wo Kletterer übernachten oder Vorräte auffüllen können. Es ist ratsam, früh morgens zu beginnen und die Wetterbedingungen im Auge zu behalten, da diese sich in der Höhe schnell ändern können.
Bereits am 20. September 1821 stieg der Botaniker Hargasser bis knapp unterhalb des Gipfels, die Erstbesteigung glückte um 1840 Pfarrer Schöpf. Bei entsprechendem Wetter reicht die Aussicht im Osten bis Watzmann, Dachstein und Großglockner, im Südwesten bis zum rund 150 km entfernten Pizzo Tambo. Der Berg ist sogar von München und Jenbach aus zu sehen.
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