Rettenbachferner, Alpengletscher in Sölden, Österreich
Der Rettenbach-Gletscher erstreckt sich über 34,3 Quadratkilometer Hänge auf Höhen zwischen 2.675 und 3.250 Metern in der Ötztal-Alpenregion. Ein 200-Meter-Tunnel verbindet diesen Gletscher mit dem Tiefenbach-Gletscher und ermöglicht es Besuchern, mehrere Skipisten zu erreichen.
Seit 2000 fungiert dieser Gletscher als Austragungsort des Alpinen Skiweltcups, wobei Slalomveranstaltungen jedes Jahr Ende Oktober stattfinden. Diese Rolle machte den Ort zu einem etablierten Startpunkt für die Weltcupsaison im Ski-Alpinskifahren.
Der Gletscher dient als Trainingsgelände für internationale Skiverbände während der gesamten Saison, wobei bestimmte Tage für österreichische Teams reserviert sind. Besucher sehen regelmäßig Profisportler, die hier ihre Techniken verfeinern und sich auf Wettkämpfe vorbereiten.
Das Gebiet lässt sich am besten in den Herbst- und Wintermonaten besuchen, wenn die meisten Skipisten in Betrieb sind und die Zugänglichkeit optimal ist. Die Höhenlage kann für untrainierte Besucher anstrengend sein, daher ist es ratsam, langsam zu beginnen und ausreichend Zeit zur Anpassung zu nehmen.
Piste Nummer 31 hat ein Gefälle von 65 Prozent und ist damit die steilste Abfahrt im Skigebiet Sölden, was sie zu einem bevorzugten Ort für schwierige Wettkämpfe macht. Diese extreme Steigung wird von erfahrenen Skifahrern gefürchtet und von Rennfahrern gezielt trainiert.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.