Gallitzinberg, Hügel im Bezirk Ottakring, Wien, Österreich.
Der Gallitzinberg erhebt sich auf 449 Meter über dem Meeresspiegel im Westen Wiens, bedeckt von dichten Laubwäldern, die natürlichen Lebensraum für die örtliche Tierwelt bieten und als grüne Lunge für die umliegenden städtischen Gebiete dienen.
Der Hügel erhielt seinen Namen nach dem russischen Diplomaten Fürst Dmitri Michailowitsch Galitzin, der hier 1780 Land erwarb, obwohl er zuvor als Predigtstuhl bekannt war wegen religiöser Prozessionen, die bei einer uralten Eiche abgehalten wurden.
Der Gipfel beherbergt den 1956 erbauten Aussichtsturm Jubiläumswarte, der Panoramablicke über Wien bietet, während das Gebiet kulturelle Einrichtungen wie die Kuffner-Sternwarte beheimatet, die öffentliche Sternenbeobachtungssitzungen durchführt.
Besucher können den Gallitzinberg über öffentliche Verkehrsmittel erreichen, die den 16. Wiener Gemeindebezirk bedienen, mit Wanderwegen einschließlich nummerierter Wiener Stadtwanderwege, die zum 32 Meter hohen Aussichtsturm auf dem Gipfel führen.
Während des Zweiten Weltkriegs enthielt der Hügel einen Wehrmacht-Kommandounterstand namens Gaugefechtsstand Wien, der die Luftverteidigung koordinierte, wobei Überreste dieser militärischen Anlage heute noch in der Gegend sichtbar sind.
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