Pi, Kunstinstallation in der U-Bahnstation Karlsplatz, Wien, Österreich
Pi ist eine Kunstinstallation im Opernpassage-Korridor der U-Bahn-Station Karlsplatz und erstreckt sich über 130 Meter mit mathematischen Konstanten und statistischen Daten in spiegelnden Vitrinen. Die Sammlung zeigt Informationen in aufeinanderfolgenden Abschnitten, die während des Durchgangs erlebbar sind.
Der kanadische Künstler Ken Lum schuf diese Installation zwischen 2005 und 2006 in Zusammenarbeit mit dem SORA-Institut zur Datenerfassung. Das Projekt entstand als Teil der Umgestaltung des Karlsplatz-Verkehrsknotenpunkts.
Die Installation verbindet Mathematik mit Gesellschaftsstatistiken und zeigt Informationen über Wiens Bevölkerung, Migrationsmuster und lokale Gewohnheiten in Glaskästen. Besucher können sehen, wie Zahlen und Daten den Alltag der Stadt widerspiegeln.
Die Installation befindet sich im Opernpassage-Korridor, der die U-Bahn-Station mit dem Naschmarkt verbindet und während der Betriebszeiten kostenlos zugänglich ist. Der Durchgang ist gut begehbar und benötigt keine besonderen Vorkehrungen.
Die Installation enthält Echtzeit-Zähler, die verschiedene Datenpunkte über Wien anzeigen, von der Bevölkerungszahl bis zur Menge der täglich konsumierten Wiener Schnitzel. Diese sich ständig ändernden Zahlen geben Besuchern einen lebendigen Eindruck vom Leben in der Stadt.
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