Martin-Busch-Hütte, Berghütte auf 2501 Metern in Sölden, Österreich.
Die Martin-Busch-Hütte ist eine Berghütte der Alpenvereine im Rofental, einem Seitental des Ötztals in Österreich. Sie liegt auf etwa 2500 Metern Höhe inmitten einer weiten Hochgebirgslandschaft, umgeben von vergletscherten Gipfeln.
Die Hütte wurde im 19. Jahrhundert von den österreichischen und deutschen Alpenvereinen erbaut, als das Rofental für Bergsteiger erschlossen wurde. Ihren heutigen Namen erhielt sie nach Martin Busch, einem Funktionär, der nach dem Zweiten Weltkrieg eine wichtige Rolle in den Alpenvereinen spielte.
Die Hütte liegt an einem alten Wegabschnitt, den Hirten jahrhundertelang nutzten, um Tiere zwischen dem Rofental und dem Schnalstal zu treiben. Wer heute diesen Weg geht, folgt denselben Spuren wie die Menschen, die einst diese Täler miteinander verbanden.
Der gebräuchlichste Aufstieg führt von Vent aus durch das Rofental und erfordert mittlere Kondition sowie festes Schuhwerk. Die Hütte ist saisonal geöffnet, daher empfiehlt es sich, vor dem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten zu prüfen.
Von der Hütte aus ist Tisenjoch erreichbar, der Ort, an dem 1991 die Überreste von Ötzi gefunden wurden. Damit ist die Martin-Busch-Hütte einer der wenigen Stützpunkte, von dem aus Wanderer diesen bekannten archäologischen Fundort zu Fuß erreichen können.
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