Karl-Borromäus-Brunnen, Denkmalgeschützter Brunnen in Landstraße, Österreich.
Der Brunnen Karl-Borromäus ist ein denkmalgeschütztes Wasserdenkmal auf dem Karl-Borromäus-Platz in der Wiener Landstraße mit einer Konstruktion aus Marmor und Bronze. Die Struktur zeigt aufwendig gearbeitete Verzierungen und ornamentale Details, die das Handwerk frühen 20. Jahrhunderts widerspiegeln.
Der Brunnen wurde am 25. Mai 1909 eingeweiht und entstand als Geschenk zum 60. Geburtstag von Karl Lueger, dem damaligen Bürgermeister Wiens. Das Denkmal verbindet die Geschichte der Stadt mit einem bedeutenden Moment ihrer politischen Führung.
Der Brunnen ist nach dem heiligen Karl Borromäus benannt, einem Mailänder Erzbischof aus dem 16. Jahrhundert, dessen Name bis heute im öffentlichen Raum präsent ist. Die Platzanlage rund um den Brunnen zeigt, wie sehr dieser Ort die Identität des Viertels prägt.
Der Brunnen befindet sich auf dem Karl-Borromäus-Platz in der Landstraße und ist das ganze Jahr über frei zugänglich als Bestandteil des öffentlichen Raums. Das Areal rund um den Platz bietet mehrere Wege zum Erkunden des Viertels und seiner angrenzenden Straßen.
Der Brunnen wurde von zwei kreativen Köpfen gestaltet: dem Architekten Jože Plečnik aus Slowenien und dem Künstler Josef Engelhart, die gemeinsam ein Werk schufen. Diese Zusammenarbeit zwischen einem Architekten und einem Künstler war für die Zeit ungewöhnlich und prägt das Erscheinungsbild des Denkmals bis heute.
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