Rochuskirche, Barockpfarrkirche in Landstraße, Österreich.
St. Rochus ist eine Barockkirche im dritten Bezirk Wiens mit zwei symmetrischen Türmen und einem prächtigen Innenraum. Das Innere zeigt einen Hochaltar aus rotem Marmor mit vergoldeten Verzierungen und Leuchtern aus Bronze, die aus erbeuteten Kanonen gefertigt wurden.
Die ursprüngliche Kirche wurde 1642 erbaut, aber während der Belagerung durch die Osmanen 1683 zerstört. Der Wiederaufbau folgte dem Barock-Stil und nutzte Materials aus der Belagerung, was die Erneuerung der Stadt symbolisierte.
Die Kirche ist dem heiligen Rochus geweiht, der in Wien als Schutzpatron gegen Seuchen verehrt wird. Der Name und die Ausstattung spiegeln die Dankbarkeit der Gemeinde für den Schutz während der Pest wider.
Die Kirche befindet sich an der Landstraßer Hauptstraße 56 im dritten Bezirk und ist leicht mit der U-Bahn zu erreichen. Die nächste Station Rochusgasse liegt direkt vor der Tür, was einen schnellen Zugang ermöglicht.
Das Hochaltar-Gemälde zeigt die heiligen Sebastian und Rosalia, die speziell an die Pest-Epidemie von 1679 erinnern. Diese Heiligen wurden gewählt, weil sie traditionell gegen ansteckende Krankheiten angerufen wurden.
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