Rochuskirche, Barockpfarrkirche in Landstraße, Österreich.
St. Rochus ist eine Barockkirche im dritten Bezirk Wiens mit zwei symmetrischen Türmen und einem prächtigen Innenraum. Das Innere zeigt einen Hochaltar aus rotem Marmor mit vergoldeten Verzierungen und Leuchtern aus Bronze, die aus erbeuteten Kanonen gefertigt wurden.
St. Rochus wurde ab 1642 als Klosterkirche der Unbeschuhten Augustiner-Eremiten an der Stelle einer früheren Rupertikapelle erbaut. Während der Zweiten Wiener Türkenbelagerung 1683 wurde sie vollständig zerstört. 1687 begann der Bau der heutigen Barockkirche; die Fassade wurde 1721 fertiggestellt und seither kaum verändert. 1783 wurde sie Landstraßer Pfarrkirche.
Die Kirche ist dem heiligen Rochus geweiht, der in Wien als Schutzpatron gegen Seuchen verehrt wird. Der Name und die Ausstattung spiegeln die Dankbarkeit der Gemeinde für den Schutz während der Pest wider.
Die Kirche befindet sich an der Landstraßer Hauptstraße 56 im dritten Bezirk und ist leicht mit der U-Bahn zu erreichen. Die nächste Station Rochusgasse liegt direkt vor der Tür, was einen schnellen Zugang ermöglicht.
Das Hochaltar-Gemälde zeigt die heiligen Sebastian und Rosalia, die speziell an die Pest-Epidemie von 1679 erinnern. Diese Heiligen wurden gewählt, weil sie traditionell gegen ansteckende Krankheiten angerufen wurden.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.506 Mitwirkenden weltweit.