Krimmler Tauernhaus, Berghütte auf 1622 Metern im Krimmler Achental, Österreich.
Das Krimmler Tauernhaus ist eine Berghütte im Krimmler Achental in Österreich, auf etwa 1622 Metern Höhe gelegen. Sie bietet Einzel- und Mehrbettzimmer sowie Wellnesseinrichtungen wie eine Sauna und eine Infrarotkabine.
Die Hütte wurde erstmals um 1389 urkundlich erwähnt und diente damals als Rastplatz für Händler und Pilger, die die Alpenpässe zwischen Österreich und Italien überquerten. Im Laufe der Jahrhunderte blieb sie ein wichtiger Zwischenstopp auf diesem Gebirgsweg.
Das Krimmler Tauernhaus liegt an einem alten Überquerungsweg über die Alpen, der seit Jahrhunderten von Händlern und Wanderern genutzt wird. In der Gaststube können Gäste heute typische österreichische Bergküche probieren, zubereitet nach regionalen Rezepten.
Die Hütte ist von Mai bis Oktober sowie von Dezember bis April geöffnet, daher empfiehlt es sich, vor der Anreise die aktuelle Öffnungszeit zu prüfen. Das Wetter auf dieser Höhe kann sich schnell ändern, weshalb festes Schuhwerk und warme Kleidung unerlässlich sind.
Nach dem Zweiten Weltkrieg diente die Hütte als Durchgangsstation für tausende jüdische Flüchtlinge, die auf dem Weg nach Palästina die Alpen überquerten. Diese Route war Teil eines organisierten Netzwerks, das als Bricha bekannt war und den heimlichen Transfer von Menschen aus Europa koordinierte.
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