Minoritenkloster Wien, Franziskanerkloster im Ersten Bezirk, Österreich
Das Minoritenkloster ist ein Klostergebäude in der Wiener Innenstadt, das romanische und gotische Stilelemente verbindet und einen bemerkenswerten Kirchenhof mit Glockenturm aus dem 14. Jahrhundert zeigt. Der Komplex umfasst auch eine Krypta mit Gräbern bekannter Wiener und eine Sammlung von etwa 4.300 Votivtafeln, die von Besuchern hinterlassen wurden.
Das Kloster wurde 1218 gegründet und spielte eine wichtige Rolle in der Verteidigung Wiens während der Belagerungen durch das Osmanische Reich. Im Laufe der Zeit entwickelte es sich zu einem Bildungszentrum mit Schulen und Bibliotheken, das die intellektuelle Entwicklung der Stadt prägte.
Das Kloster ist bis heute ein Ort, an dem regelmäßig Musikaufführungen und Gottesdienste stattfinden, die Besuchern einen Einblick in das religiöse Leben Wiens geben. Die Kirche bleibt ein wichtiger Treffpunkt für die Gemeinde und trägt zur lebendigen Tradition der Inneren Stadt bei.
Besucher können Teile des Klosters besichtigen, darunter die Kirche und die Krypta mit ihren historischen Gräbern und Votivsammlungen. Es ist hilfreich, sich vorab über Öffnungszeiten für Besichtigungen zu informieren, da der Ort weiterhin als aktive Pfarrkirche genutzt wird.
Eine der ältesten Glocken Wiens hängt im Glockenturm und wurde bereits 1390 gegossen, wobei sie bis heute ihre tägliche Arbeit verrichtet. Dieses mittelalterliche Stück Klang ist eines der wenigen verbliebenen Zeugnisse der ursprünglichen Ausstattung aus dieser Zeit.
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