Salesianerinnenkirche, Barockkirche und Kloster im Bezirk Landstraße, Wien, Österreich.
Die Salesianerinnenkirche ist eine Barockkirche mit Kloster im Wiener Bezirk Landstraße mit einem langgestreckten ovalen Grundriss und einer markanten Kuppel. Das Klostergelände erstreckt sich über acht Innenhöfe und bildet einen in sich geschlossenen Komplex.
Das Kloster wurde 1717 von Kaiserin Amalia Wilhelmine auf einem Grundstück gegründet, das nach dem Ende der zweiten Belagerung Wiens 1683 verfügbar geworden war. Die Gründung war Teil der Wiederentwicklung der Stadt nach dieser bedeutenden Krise.
Die Kirche zeigt an der Decke Ölgemälde des italienischen Künstlers Antonio Pellegrini, die die Himmelfahrt Mariens darstellen und die Besucher beim Blick nach oben faszinieren. Diese Werke sind ein zentrales Merkmal des Innenraums und prägen das Erscheinungsbild des Gotteshauses.
Der Klostergarten grenzt direkt an den Botanischen Garten der Universität Wien an und verbindet das Gelände mit südlichen Zugängen. Besucher sollten Zeit für ruhiges Erkunden des Komplexes einplanen und auf unebene historische Wege vorbereitet sein.
Der Eingangshof beherbergt geschmiedete Tore von 1730 mit einem Wappenschild der Kaiserin am oberen Ende. Dieses handwerkliche Detail zeigt die Sorgfalt, die bei der Ausstattung des Ortes aufgewendet wurde.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.