Palais Metternich, Klassizistischer Palast im Bezirk Landstraße, Wien, Österreich
Der Palais Metternich ist ein klassizistisches Palais im Bezirk Landstraße mit drei Geschossen und einer von toskanischen Säulen umrahmten Gartenfront. Das Gebäude verbindet neoclassische Eleganz mit italienischen Renaissanceelementen und wird heute als diplomatische Residenz genutzt.
Das Palais wurde 1846 in Auftrag gegeben und erlebte 1848 turbulente Zeiten, als sein Auftraggeber Auswanderer war und das Gebäude geplündert wurde. Nach diesen Wirren entwickelte sich der Palast zu einem Symbol für Kontinuität und diplomatische Beziehungen in Europa.
Der Palast war Wohnsitz eines der einflussreichsten Diplomaten Europas und prägt bis heute das Verständnis von Wiens Rolle in der politischen Geschichte. Die italienische Botschaft nutzt den Ort heute und schafft eine Verbindung zwischen österreichischer Vergangenheit und italienischer Gegenwart.
Der Palast ist als Botschaftsgebäude täglich von außen sichtbar, kann aber nicht betreten werden, da es italienisches Staatsgebiet ist. Besucher können die klassizistische Architektur und den mit Säulen versehenen Eingang von der Straße aus bewundern.
Der Palast wendet sich mit seiner Hauptfassade dem Garten zu statt zur Straße, eine ungewöhnliche Ausrichtung, die ihm einen versteckteren, introvertierten Charakter verleiht. Diese Orientierung schafft einen Puffer zwischen der geschäftigen Stadt und dem ruhigen privaten Bereich dahinter.
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