Russisch-Orthodoxe Kathedrale, Orthodoxe Kathedrale in Landstraße, Österreich.
Die Sankt-Nikolaus-Kathedrale ist eine ostorthodoxe Kathedrale im dritten Bezirk von Wien, erkennbar an fünf vergoldeten Kuppeln und einem markanten Glockenturm. Das Gebäude wurde aus Ziegeln errichtet und gehört zum historistischen Baustil des späten 19. Jahrhunderts.
Die Kathedrale wurde 1893 fertiggestellt, in einer Zeit, in der sich orthodoxe Gemeinschaften in mehreren westeuropäischen Städten zu etablieren begannen. Sie war eines der ersten orthodoxen Gotteshäuser, die dauerhaft in Wien errichtet wurden.
Die Kathedrale trägt den Namen des Heiligen Nikolaus, der in der orthodoxen Tradition als Schutzpatron der Seefahrer und Kinder verehrt wird. Wer das Innere betritt, findet reich verzierte Ikonenwände, die zum Beten und Verweilen einladen.
Die Kathedrale liegt in der Jauresgasse im dritten Bezirk und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut erreichbar. Während laufender Gottesdienste ist das Fotografieren nicht gestattet, daher empfiehlt es sich, außerhalb der Gottesdienstzeiten zu besuchen.
Die größte Glocke des Turms wurde nach 1945 von sowjetischen Soldaten gestiftet, die an der Befreiung Wiens beteiligt waren. Diese Glocke ist damit eines der wenigen sichtbaren Zeugnisse jener Ereignisse, das noch heute im Stadtbild zu hören ist.
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