Maria im Mösl, Denkmalgeschützte Kirche in Lamprechtshausen, Österreich.
Maria im Mösl ist ein Kirchenbau in der nördlichen Salzburger Region, der auf erhöhtem Gelände steht und eine frühere Kapelle ersetzt, die in einem Sumpfgebiet lag. Das Gebäude zeigt spätgotische Merkmale und wurde nach baulichen Änderungen im 18. Jahrhundert restauriert.
Der Bau der heutigen Kirche begann unter Abt Bernhard von Michaelbeuern und wurde von Bischof Berthold von Chiemsee 1520 geweiht. Der Umzug von der sumpfigen Lage zur erhöhten Position markierte einen Wendepunkt in der Geschichte dieses Wallfahrtsortes.
Die Kirche beherbergt eine spätgotische Madonna mit Kind auf ihrem Hauptaltar, die die religiöse Verehrung Mariens in der Region widerspiegelt. Dieses Kunstwerk prägt das Innenleben des Ortes und zieht Pilger an, die hier ihre Hingabe ausdrücken.
Die Kirche hat regelmäßige Öffnungszeiten und empfängt während der Advents- und Weihnachtszeit viele Besucher zu Gottesdiensten. Der Zugang ist relativ einfach, und der erhöhte Standort bietet gute Sicht auf die umgebende Landschaft.
Ein bemerkenswerter Brauch besagt, dass jeder neu ernannte Erzbischof von Salzburg eine Fußwallfahrt zu dieser Kapelle als Teil seiner Amtseinführung absolvieren muss. Dieser Brauch verbindet die Gegenwart mit einer langen Tradition geistlicher Demut.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.