Mariagrüner Kirche, Barockkirche in Graz, Österreich
Die Mariagrüner Kirche ist ein barockes Gotteshaus in Graz mit einem griechischen Grundriss und einer von einer Laterne gekrönten Kuppel. Die Südseite zeigt Figuren der Heiligen Josef und Florian, während das Innere Kirchenfenster aus den Jahren 1892 und 1899 bewahrt.
Die Statte entstand aus einer Weinberganlage von Hans Friz um 1650, die er Kapuzinermönchen zur Verfügung stellte, die 1663 eine Kapelle erbauten. Im Laufe der Zeit entwickelte sich dies zu einer stabilen Kirchengemeinde neben dem Bahnhof.
Die Kirche zeigt eine Verbindung zur lokalen Frömmigkeit durch ihre Lage neben dem Bahnhof, wo Reisende und Arbeiter Zuflucht suchten. Die farbigen Glasfenster im Chor und die Heiligenfiguren an der Südseite erzählen von den Wünschen und Hoffnungen der Menschen, die hier beteten.
Der beste Zugang erfolgt uber die Fusgangerzone neben dem Bahnhofsgebaude, wo die Kirche in ruhiger Umgebung liegt. Besucher sollten beachten, dass das Gebaude hauptsachlich als aktive Kapelle fur Gottesdienste genutzt wird und zu bestimmten Zeiten geoffnet ist.
Ludwig Bonaparte, der Bruder von Napoleon I, besuchte diese Kirche häufig zwischen 1810 und 1814 während seines Aufenthalts in Graz. Seine persönliche Verbundenheit mit dem Ort fuhrte dazu, dass er ein Denkmal zur Erinnerung an die Gründung der Kirche in Auftrag gab.
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