Mehlgrube, Klassischer Konzertsaal in Wien, Österreich.
Die Mehlgrube ist ein Gebäude am Neuer Markt mit italienischer Renaissancearchitektur, symmetrischen Fenstern und detaillierten Steinfassaden. Das Gebäude besitzt mehrere Geschosse und zeigt die klassische städtische Bauweise des Wiener Marktsquares mit einer beigen Natursteinfassade.
Das Gebäude wurde 1375 als Mehlspeicher gegründet und diente ursprünglich zur Kontrolle von Mehlmengen im Handel. Im Laufe der Zeit wurde es in einen Konzertveranstaltungsort umgewandelt, wo bedeutende Musiker auftraten.
Der Name stammt von seiner ursprünglichen Funktion als Mehlspeicher, und dieser Bezug zum täglichen Leben prägt bis heute das Verständnis für den Ort. Das Gebäude zeigt, wie sich Wien über die Jahrhunderte vom Handelsplatz zur Kulturhauptstadt entwickelt hat.
Das Gebäude liegt zentral am Neuer Markt und ist mit öffentlichen Verkehrsmitteln, Bussen und U-Bahn-Stationen in Fußnähe erreichbar. Besucher sollten beachten, dass die schmalen Straßen rund um den Platz zu Spitzenzeiten voll sein können.
Mozart gab hier 1785 sein erstes Abonnementkonzert, was das Gebäude als musikalischen Treffpunkt definierte. Später wurde es auch als Hotel genutzt und zeigt damit mehrere Lebenszyklen unter einem Dach.
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