Malteserkirche, Gotische Kirche in Innere Stadt, Wien, Österreich
Die Maltesische Kirche ist eine gotische Kirche an der Kärntner Straße im Ersten Bezirk Wiens, mit Spitzbögen, Rippengewölben und einer steinernen Fassade. Das Innere ist schmal und hoch, wie es für die Gotik typisch ist, und bewahrt den Charakter eines mittelalterlichen Sakralbaus.
Die Kirche wurde erstmals 1217 erwähnt und diente als Kommende der Johanniter, die Pilger und Kreuzfahrer auf dem Weg ins Heilige Land unterstützten. Nach einer langen Phase des Verfalls wurde das Gebäude Mitte des 20. Jahrhunderts vom Malteserorden zurückgekauft und restauriert.
Die Kirche trägt den Namen des Malteserordens, der seit dem Mittelalter mit diesem Ort verbunden ist und hier bis heute präsent bleibt. Im Inneren sind Kunstwerke aus verschiedenen Epochen zu sehen, die diese lange Verbindung sichtbar machen.
Die Kirche liegt an der Kärntner Straße, einer der bekanntesten Fußgängerzonen Wiens, und ist leicht zu Fuß zu erreichen. Es empfiehlt sich, vor dem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten zu prüfen, da die Kirche nicht immer geöffnet ist.
Im Inneren der Kirche befindet sich ein Denkmal von 1806, das Jean Parisot de la Valette ehrt, den Großmeister, der die Belagerung Maltas durch das Osmanische Reich im Jahr 1565 anführte. Dieser Großmeister gab später der Hauptstadt Maltas, Valletta, seinen Namen.
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