Miralucke, Naturdenkmalhöhle in Muggendorf, Österreich
Die Miralucke ist eine Höhle an der östlichen Seite des Unterberg, die sich durch Dolomitgestein erstreckt und mehrere Kammern verbindet. Das Innere zeigt verschiedene Ebenen mit unterirdischen Gewässern und einer natürlichen Brücke, die zu einer Kapelle führt.
Die Höhle wurde 1927 systematisch erforscht und dokumentiert, was ihre unterirdischen Gänge und Wassersysteme der Öffentlichkeit bekannt machte. Diese frühe kartografische Arbeit ermöglichte das heutige Verständnis der geologischen Struktur.
Der Name Miralucke geht auf die Sage eines Mädchens namens Mira zurück, das die Fantasie der Besucher seit Generationen beschäftigt. Diese Erzählungen haben sich in der lokalen Identität des Ortes verfestigt und prägen die Art, wie Menschen hier von ihren Erlebnissen sprechen.
Die Höhlenöffnung ist relativ niedrig und eng, daher sollten Besucher mit angepasster Ausrüstung kommen und auf rutschigen Oberflächen vorsichtig sein. Der Zugang erfolgt über Treppen und Wege, die aber bei Nässe rutschig werden können.
Im Inneren befinden sich zwei Siphonbereiche, die nur mit Tauchausrüstung oder Booten passiert werden können und zeigen, wie tief die Höhle wirklich geht. Der tiefste dieser Siphons, genannt Fenstersiphon, verdeutlicht die extreme Natur dieses unterirdischen Systems.
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