Gutensteiner Alpen, Gebirgszug in Niederösterreich, Österreich
Das Gutenstein Alpen-Gebirge erstreckt sich über den Nordosten Niederösterreichs und besteht aus Kalkstein, der von Wasser durchdrungen und durchföhlt ist. Die höchste Erhebung, die Reisalpe, erreicht etwa 1.400 Meter und dominiert die Landschaft.
Diese Kalksteinberge entstanden während des Trias vor Millionen von Jahren und gehören zu den ältesten Gebirgsformationen der Region. Höhlen wie die Einhornhöhle und die Eisensteinhöhle zeigen die lange Geschichte dieser Landschaft.
Das Gebirge versorgt Wien durch eine historische Wasserleitung mit Quellwasser, das seit dem 19. Jahrhundert die Hauptstadt erreicht. Die Menschen vor Ort sind stolz auf diese unsichtbare Verbindung zwischen Berg und Stadt.
Markierte Wanderwege verbinden die Berghütten und Dörfer miteinander, und Parkplätze befinden sich an den Ausgangspunkten wie Pernitz und Gutenstein. Die beste Zeit zum Wandern ist von Frühling bis Herbst, wenn die Wege vollständig schneefreie sind.
Die Myrafälle und Steinwandklamm sind spektakuläre Beispiele dafür, wie Wasser den Kalkstein über lange Zeit durchgehöhlt hat und tiefe Schluchten geschaffen hat. Diese Formationen sind das Ergebnis von Millionen Jahren kontinuierlicher Wasserbewegung.
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