Höttinger Bild, Denkmalgeschützte Kapelle in Innsbruck, Österreich.
Die Höttinger Bild ist eine geschutzte Kapelle auf 905 Metern Hohe an den Waldhangen der Nordkette, einige Kilometer von Innsbruck entfernt. Das kleine Heiligtum wird von dichtem Wald umgeben und liegt an einem ruhigen Waldweg, der mehrere Dorfter mit dem Berg verbindet.
Eine Madonnendarstellung wurde 1675 von einem Studenten an einer Larche angebracht, was zum Bau einer holzernen Kapelle im Jahr 1705 fuhrte. Die ursprungliche Holzkonstruktion wurde 1774 durch Steinmauern ersetzt.
Die Kapelle ist ein Ort, wo Studierende aus Innsbruck vor Prüfungen beten und die Stille des Waldes suchen. Diese Praxis hat sich über Jahrhunderte erhalten und macht den Ort zu einem lebendigen Teil des studentischen Lebens.
Die Kapelle ist uber markierte Wanderwege von Höttingen oder vom Hungerburg erreichbar, wobei die Wege gut gekennzeichnet und relativ einfach zu folgen sind. Gutes Schuhwerk ist sinnvoll, da die Pfade steil werden konnen und der Waldboden feucht ist.
Im Inneren befinden sich Barockdekorationen von Michael Egger aus dem Jahr 1794, die sorgfaltig erhalten wurden. Neben der Kapelle stehen eine Kruzifixgruppe aus dem 18. Jahrhundert und ein Freiluftaltar, die gemeinsam den Ort zu einer Art Outdoor-Heiligtum machen.
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