Allerheiligenhöfe, Wohnviertel in Innsbruck, Österreich.
Allerheiligenhöfe ist ein Wohnviertel in Innsbruck, das sich auf etwa 662 Metern Höhe erstreckt und von Bergen wie der Frau Hitt und dem Kleinen Solstein umgeben ist. Das Gebiet besteht aus Wohnhäusern verschiedener Stile und Epochen, durchzogen von engen Straßen und kleinen Plätzen.
Das Viertel entstand im 14. Jahrhundert als frühe Siedlung, wobei Gebäude wie der Kerschbuchhof bereits 1305 dokumentiert sind. Bis zum Ende des 19. Jahrhunderts blieb es die einzige besiedelte Zone zwischen Hötting und Kranebitten, bevor sich dies durch moderne Entwicklung änderte.
Das Viertel trägt seinen Namen nach der Allerheiligen-Kirche, die das Zentrum des Wohngebiets bildet. Die Kirche prägt bis heute das Aussehen und die Nutzung des Platzes, wo sich Bewohner treffen und der Ort sein Gemeinschaftsleben organisiert.
Die Haltestelle Allerheiligen an der Mittenwaldbahn bietet regelmäßige Zugverbindungen ins Zentrum von Innsbruck, etwa 2,5 Kilometer entfernt. Der Bahnhof ermöglicht es Besuchern, die Gegend bequem zu erreichen und die Umgebung zu erkunden, ohne ein Auto zu benötigen.
Der Bau der Mittenwaldbahn zwischen 1910 und 1912 veränderte diese Zone von einem spärlich besiedelten Gebiet mit Wassermangel zu einer zugänglichen Wohnregion. Die Eisenbahn war entscheidend dafür, dass die Zone überhaupt wachsen konnte, da früher der Wassermangel eine echte Hürde für die Entwicklung darstellte.
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