Botanischer Garten der Universität Innsbruck, Universitätsbotanischer Garten in Hötting, Innsbruck, Österreich.
Der Botanische Garten der Universität Innsbruck liegt auf einem etwa 2 Hektar grossen Gelande mit sechs Gewachshausern, in denen über 5000 Pflanzenarten aus verschiedenen Klimazonen der Welt gezuchtet werden. Die Anlage zeigt tropische, subtropische und alpine Pflanzen in separaten Abteilungen, wobei die Gebaude unterschiedliche Umgebungsbedingungen nachbilden.
Das Gelande wurde 1793 als botanischer Garten gegrundet und zog 1913 an seinen jetzigen Standort in Hotting um. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfolgten umfangreiche Umbauten zwischen 1948 und 1965, um die Forschungseinrichtungen zu modernisieren.
Der Garten wird von Studierenden und Forschern als Lernort für Botanik genutzt, wobei die Gewächshäuser auch Besuchern zeigen, wie Pflanzen in verschiedenen Klimazonen gedeihen. Diese praktische Verbindung zwischen Wissenschaft und Erlebnis macht das Gelände zu einem Ort, an dem man die Vielfalt der Pflanzenwelt unmittelbar entdecken kann.
Der Garten ist taglich offen und der Eintritt ist kostenfrei, wobei gefuhrte Gewachshaustouren donnerstags nachmittags gegen eine kleine Gebuhr angeboten werden. Bequeme Schuhe sind empfehlenswert, da das Gelande viel zu Fuss erkundet wird und die Wege zwischen den verschiedenen Sektionen fuehren.
Eine besondere Attraktion ist Osterreichs erstes Duft- und Tastgarten, das 1999 eroffnet wurde und Pflanzen zum Beruehren und Riechen bietet. Viele Pflanzenetiketten sind in Blindenschrift geschrieben, damit auch sehbehinderte Besucher den Garten voll geniessen koennen.
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