Jinn Mosque, Moschee aus dem 14. Jahrhundert in der Altstadt von Baku, Aserbaidschan
Die Jinn-Moschee ist ein mittelalterliches Gotteshaus aus dem 14. Jahrhundert in der Altstadtmauern von Baku, mit einem rechteckigen Grundriss und einer spitzen Steinkuppel. Der Innenraum besteht aus einer einzigen Gebetshalle aus behauenem Stein, die dem Stil der Schirwan-Abscheron-Architekturschule entspricht.
Die Moschee wurde 1375 in der Nähe des Osttors der Altstadtmauer errichtet und diente von Anfang an der Gemeinschaft des umliegenden Viertels. Im Jahr 2001 wurde sie offiziell als nationales Architekturdenkmal anerkannt.
Der Name der Moschee leitet sich von Sure 72 des Korans ab, die von den Dschinn handelt, also übernatürlichen Wesen der islamischen Überlieferung. Dieser Bezug zur Schrift ist für Besucher spürbar, die das Gebäude als aktiven Gebetsort erleben, der täglich genutzt wird.
Das Gebäude befindet sich in der Altstadt von Baku, einem kompakten Viertel, das gut zu Fuß erkundet werden kann. Besucher sollten bescheiden gekleidet sein und die Schuhe ausziehen, bevor sie die Gebetshalle betreten.
Die südliche Wand der Gebetshalle trägt einen fünfstufigen Mihrab, der mit Muqarnas-Schnitzereien aus Stein verziert ist, was für ein so kleines Gebäude ungewöhnlich aufwendig ist. Diese Art der Dekoration zeigt, welche Sorgfalt mittelalterliche Handwerker selbst in kleine Gemeinschaftsmoscheen investierten.
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