Mohammed-Moschee, Moschee aus dem 11. Jahrhundert in der Altstadt, Baku, Aserbaidschan.
Die Muhammad-Moschee ist ein Gebetshaus aus dem 11. Jahrhundert in der Altstadt von Baku und verfügt über einen rechteckigen Gebetsaal mit Tonnengewölbe. Ein Minarett mit geometrischen Mustern auf seinem Balkongesims erhebt sich neben dem Hauptgebäude.
Das Gebäude wurde 1079 von Ustad-rais Muhammad, dem Sohn von Abu Bakr, erbaut. Der russische Marinebeschuss im Jahr 1723 beschädigte das Minarett stark.
In der Moschee sind arabische Inschriften in Kufi-Schrift zu sehen, die Koranverse und Informationen über den Bau an der Nordwand bewahren. Diese Schriften erzählen von den religiösen Überzeugungen derer, die das Gebäude errichteten und nutzten.
Das Gebäude liegt hinter der Schweizer Botschaft in der Altstadt von Baku und ist leicht zu erreichen, wenn man durch die engen Gassen der alten Stadt spaziert. Das Innere ist normalerweise nicht zugänglich, aber die Außenseite zeigt seine bemerkenswerte Architektur deutlich.
Das Minarett erhielt seinen Namen Siniggala, was beschädigte oder ruinierte Struktur bedeutet, nachdem es über ein Jahrhundert lang teilweise zerstört blieb. Die Wiederherstellung im 19. Jahrhundert rettete diesen bemerkenswerten Teil des Gebäudes vor völliger Vernichtung.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.