Valencianische Gemeinschaft, Autonome Region an der Mittelmeerküste, Spanien
Die Autonome Gemeinschaft Valencia liegt an der östlichen Mittelmeerküste Spaniens und besteht aus drei Provinzen: Castellón im Norden, Valencia in der Mitte und Alicante im Süden. Sie grenzt an Katalonien, Aragón und die Region Murcia und erstreckt sich entlang einer flachen Küstenlinie mit Bergen im Landesinneren.
Das Königreich Valencia entstand 1238 nach der Eroberung durch Aragonien und behielt bis 1707 eigene Institutionen und Rechtsordnungen. Die Dekrete von Nova Planta schafften diese Autonomie ab und brachten die Region unter zentrale kastilische Verwaltung.
Die Region spricht sowohl Spanisch als auch Valencianisch im Alltag, und beide Sprachen erscheinen auf Schildern, Speisekarten und in Gesprächen auf den Märkten. Reisanbau prägt die Küche, und viele Familien bereiten am Wochenende große Pfannen mit Paella zu, die sie gemeinsam im Freien genießen.
Drei internationale Flughäfen verbinden die Region mit dem Rest Europas, und ein dichtes Bahnnetz führt zwischen den Küstenstädten und den Dörfern im Landesinneren. Häfen entlang der Küste bieten Fährverbindungen zu den Balearen und nach Nordafrika.
Kleine landwirtschaftliche Parzellen namens Minifundios prägen die ländliche Landschaft, wo Bauern Zitrusfrüchte und Reis mit traditionellen Bewässerungssystemen anbauen. Diese Felder folgen alten arabischen Wasserkanälen, die noch heute das Wasser verteilen und den Rhythmus der Ernte bestimmen.
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