Balearische Inseln, Mediterraner Archipel im östlichen Spanien
Die Balearen sind ein Archipel im Mittelmeer, rund 88 Kilometer von der spanischen Ostküste entfernt, mit den vier bewohnten Hauptinseln Mallorca, Menorca, Ibiza und Formentera. Jede Insel zeigt ein eigenes Landschaftsbild, von flachen Küsten und Buchten bis zu hügeligem Inland und steilen Klippen an einigen Ufern.
Die Inseln standen unter phönizischer, griechischer, karthagischer und römischer Herrschaft, bevor sie im 13. Jahrhundert Teil des Königreichs Aragón wurden. Diese wechselnden Einflüsse prägten Siedlungsmuster, Sprache und Architektur, die bis heute sichtbar sind.
Katalanisch klingt in den Straßen und Geschäften neben Spanisch, und viele Ortsnamen, Ladenschilder und Speisekarten zeigen beide Sprachen nebeneinander. Die Bewohner nutzen ihre Sprache täglich im Umgang miteinander, bei Festen und in den örtlichen Bars, sodass Besucher die lebendige zweisprachige Atmosphäre der Inseln leicht bemerken.
Drei internationale Flughäfen auf Mallorca, Menorca und Ibiza verbinden das Archipel das ganze Jahr über mit vielen europäischen Städten. Fähren verkehren regelmäßig zwischen den Inseln, sodass Besucher mehrere Ziele während eines Aufenthalts erkunden können.
Auf Ibiza liegen mehrere archäologische Stätten aus phönizischer Zeit, darunter die Ruinen von Sa Caleta und die Nekropole von Puig des Molins, die beide zum UNESCO-Welterbe gehören. Diese Orte zeigen Spuren alter Bestattungsriten und Siedlungsstrukturen, die oft abseits der üblichen Reiserouten liegen.
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