Autonome Gemeinschaft Region Murcia, Autonome Gemeinschaft im Südosten Spaniens
Die Region Murcia ist eine autonome Gemeinschaft im Südosten Spaniens, die Küstenabschnitte am Mittelmeer, Flachland mit intensiver Landwirtschaft und Bergketten umfasst. Der höchste Punkt liegt in der Sierra de Revolcadores, deren Gipfel sich im Norden über das umliegende Land erheben.
Die christliche Herrschaft begann 1243, als das Königreich Kastilien die zuvor islamische Region übernahm und eine neue Verwaltungsstruktur einführte. In späteren Jahrhunderten wurde das Gebiet in das Königreich Valencia eingegliedert, bevor es 1833 als eigenständige Provinz und 1982 als autonome Gemeinschaft neu definiert wurde.
Die Sandwäste und Kakteenlandschaften im Umland von Tabernas und die barocken Prozessionen zeigen, wie die Verbindung von Trockenheit und katholischer Tradition das Leben hier prägt. Viele Dörfer bewahren noch Handwerkstechniken wie Töpferei und Esparto-Flechterei, die Besuchern einen Einblick in die Lebensweise der Bewohner geben.
Die Hauptverkehrsachsen führen entlang der Küste und ins Landesinnere, wobei Busse und Regionalzüge die Ortschaften miteinander verbinden. Wer ins Gebirge oder in abgelegene Täler fahren möchte, sollte auf Fahrzeiten und weniger häufige Verbindungen achten.
Die Lagune Mar Menor wird durch einen schmalen Sandstreifen vom offenen Meer getrennt, was sie zu einem besonderen Ökosystem macht, in dem das Wasser wärmer und salziger ist als im Mittelmeer. Dieser natürliche Schutz schafft Bedingungen, die für Badegäste und Vogelarten gleichermaßen anziehend sind.
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