Ceuta, Autonome Stadt in Ceuta, Spanien.
Ceuta ist eine spanische autonome Stadt an der nordafrikanischen Küste, die etwa 19 Quadratkilometer entlang der Straße von Gibraltar umfasst und vom Mittelmeer sowie vom Atlantik umspült wird. Die Halbinsel ragt ins Meer hinein und trennt europäisches vom afrikanischen Festland, wobei mehrere Strände, ein Hafen und dicht bebaute Wohnviertel das Stadtbild prägen.
Portugiesische Truppen eroberten die Festung 1415 und verwandelten sie in einen Stützpunkt für weitere Expeditionen entlang der afrikanischen Küste. Durch den Vertrag von Lissabon ging die Kontrolle 1668 an Spanien über, das seither die Verwaltung führt.
Bewohner sprechen überwiegend Spanisch, doch auf den Straßen und Märkten vermischen sich arabische, iberische und mediterrane Einflüsse zu einem Alltag, der mehrere religiöse Feste und Bräuche nebeneinander zelebriert. Christliche Prozessionen, muslimische Gebetsrufe und die Präsenz sephardischer sowie hinduistischer Gemeinschaften prägen das soziale Leben und die gastronomischen Angebote der Stadt.
Regelmäßige Fährverbindungen über die Meerenge nach Südspanien erleichtern die Anreise für Besucher und Einheimische. Wer zu Fuß oder mit dem Auto nach Marokko möchte, sollte Wartezeiten an den Grenzübergängen einkalkulieren, besonders an Wochenenden und Feiertagen.
Zwei offizielle Grenzübergänge nach Marokko trennen europäisches Verwaltungsgebiet vom afrikanischen Kontinent durch moderne Sicherheitsanlagen und spezielle Passkontrollen. Täglich überqueren Tausende Pendler, Händler und Reisende diese Checkpoints, die den Charakter der Stadt als Schnittpunkt zweier Kontinente sichtbar machen.
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