Girona, Provinzhauptstadt im nordöstlichen Katalonien, Spanien
Girona ist eine Stadt in Gironès im Nordosten Kataloniens, wo sich vier Flüsse treffen und das Flussufer des Onyar von mehrstöckigen Häusern mit Balkonen gesäumt wird. Die Altstadt liegt oberhalb des Flusses hinter Mauern, während sich die neueren Viertel auf beiden Seiten des Wassers erstrecken und durch mehrere Brücken miteinander verbunden sind.
Die Römer gründeten hier im 1. Jahrhundert v. Chr. eine Siedlung auf einem Hügel, die später zu einem Knotenpunkt auf der Route zwischen Rom und Iberien wurde. Im Mittelalter wuchs die Stadt unter verschiedenen Herrschaften und behielt ihre Mauern, die über die Jahrhunderte mehrfach verstärkt und erweitert wurden.
Die Steinbrücken über den Onyar verbinden beide Seiten der Stadt und zeigen die Art, wie öffentliche Räume für tägliche Wege genutzt werden. Entlang des Flusses prägen die farbigen Fassaden der Häuser das Stadtbild und verleihen dem Zentrum einen offenen und lebendigen Charakter, den Bewohner und Besucher täglich erleben.
Der Flughafen südlich der Stadt ist durch Busse mit dem Zentrum verbunden, während Züge vom Hauptbahnhof direkt nach Barcelona und in andere Städte fahren. Zu Fuß lässt sich die Altstadt gut erkunden, und die meisten Sehenswürdigkeiten liegen in fußläufiger Entfernung zueinander, wobei steile Straßen zum höher gelegenen Teil führen.
Die Kathedrale besitzt das breiteste gotische Kirchenschiff der Welt mit 23 Metern Spannweite, was für die Zeit ihrer Errichtung im 14. und 15. Jahrhundert eine außergewöhnliche bautechnische Leistung darstellte. Diese Breite übertrifft sogar den Petersdom in Rom und macht den Innenraum besonders weit und offen beim Betreten.
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