Miranda de Ebro, Industriegemeinde im Norden der Provinz Burgos, Spanien
Miranda de Ebro ist eine Gemeinde in der nördlichen Provinz Burgos, die sich beiderseits des Flusses Ebro erstreckt. Die Stadt liegt auf einer Höhe von 471 Metern und verbindet das alte Viertel Aquende am linken Ufer mit dem neueren Stadtteil Allende auf der gegenüberliegenden Seite.
Die Ankunft der Eisenbahn im Jahr 1862 verwandelte die Gemeinde in einen wichtigen Verkehrsknotenpunkt zwischen Madrid und Irún sowie zwischen Castejón und Bilbao. Die Karlsbrücke entstand 1777 als Ersatz für eine frühere Konstruktion, die bei Überschwemmungen zerstört worden war.
Die Heilig-Geist-Kirche, früher San Nicolás, repräsentiert die romanische Architektur des 13. Jahrhunderts und wurde 1972 nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten wiedereröffnet.
Die Gemeinde ist durch mehrere Autobahnen und Nationalstraßen gut erreichbar und bietet regelmäßige Hochgeschwindigkeitsverbindungen mit Alvia-Zügen zu den Provinzhauptstädten. Das Stadtzentrum lässt sich zu Fuß erkunden, wobei die Brücke eine direkte Verbindung zwischen den beiden Flussufern herstellt.
Die Iglesia del Espíritu Santo bewahrt romanische Elemente aus dem 13. Jahrhundert und wurde nach umfangreichen Restaurierungsarbeiten im Jahr 1972 wieder der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Der ursprüngliche Name San Nicolás wurde dabei durch die heutige Bezeichnung ersetzt.
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