Casa de los Urbina, Renaissancepalast in Miranda de Ebro, Spanien
Casa de los Urbina ist ein Palastgebäude in Miranda de Ebro, das sich durch seine rechteckige Form und steinerne Fassade auszeichnet. Das Bauwerk verfügt über zwei befestigte Türme an den Ecken, sechs quadratische Fenster, Holzdächer mit aufwendigen Konsolen, wobei das Erdgeschoss ursprünglich als Stallraum diente, während die beiden oberen Stockwerke als Wohnbereiche dienten, mit dem obersten Geschoss als Hauptwohnbereich.
Der Palast wurde zwischen 1540 und 1550 von Hauptmann Juan de Urbina, der Kaiser Karl V. diente, und seiner Frau María de Frías Salazar erbaut. Das Gebäude entstand in einer Zeit, als die Stadt Miranda de Ebro wirtschaftlich wuchs und solche Adelssitze zum Zeichen von Macht und Wohlstand wurden.
Der Palast zeigt gotische Stilelemente, obwohl er in der Renaissancezeit errichtet wurde und die architektonischen Vorlieben des spanischen Adels des 16. Jahrhunderts widerspiegelt. Diese Mischung aus älteren und neueren Baustilen macht das Gebäude zu einem besonderen Beispiel für die Übergangszeit zwischen zwei großen Kunstperioden.
Der Palast befindet sich in der Nähe des Flusses Ebro, was die Besichtigung mit einem Spaziergang entlang des Wassers kombinieren ermöglicht. Besucher sollten die Architektur von außen betrachten und die umliegende Gegend erkunden, die eine gute Übersicht über das historische Miranda de Ebro bietet.
Von einem Fenster an der rückwärtigen Fassade mit Blick auf den Ebro wird jedes Jahr ein Ritual durchgeführt, bei dem die Trommel aufgeweckt wird, um die Feierlichkeiten von San Juan del Monte einzuleiten. Dieses althergebrachte Brauch verbindet das Gebäude direkt mit den lokalen Festtradition der Stadt.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.