Huelva, Gemeinde und Hafen im westlichen Andalusien, Spanien
Huelva ist eine Gemeinde und Hafenstadt im Südwesten Andalusiens zwischen den Flüssen Odiel und Tinto an der Atlantikküste. Wohnviertel erstrecken sich über sanfte Hügel landeinwärts, während sich Hafengebiete entlang der Flussmündungen ausbreiten und Schiffe aus verschiedenen Regionen anlegen.
Das Gebiet entstand als phönizische Siedlung im 9. Jahrhundert v. Chr. und entwickelte sich später zu einem römischen Handelsposten, bekannt für den Abbau von Kupfer und Silber. Seefahrer aus verschiedenen Epochen nutzten die geschützten Flussmündungen als Ankerplatz für ihre Schiffe während der Handelsreisen.
Die Stadt bewahrt das iberamerikanische Filmfestival, das mit Vorführungen und Wettbewerben Werke aus Spanien, Portugal und lateinamerikanischen Ländern ehrt. Besucher können während der Veranstaltung Filmschaffende treffen und die kulturellen Verbindungen zwischen beiden Seiten des Atlantiks erleben.
Die zentrale Bahnstation verbindet das Zentrum mit Sevilla und Madrid, während der Hafen das ganze Jahr über Handelsschifffahrt und Fischereiaktivitäten abwickelt. Besucher finden zahlreiche Cafés und Lokale in den Straßen nahe der Fußgängerzone, wo Einheimische ihre Nachmittage verbringen.
Die Gemeinde beherbergt Recreativo de Huelva, der 1889 gegründet wurde und als erster Fußballverein Spaniens gilt. Anhänger treffen sich noch heute im alten Stadion, das über die Jahrzehnte zahlreiche Veränderungen erlebte und dennoch seinen Charakter behielt.
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