Provinz Huelva, Westliche Küstenprovinz in Andalusien, Spanien.
Die Provinz Huelva liegt im Westen Andalusiens und grenzt im Süden an den Atlantik, im Osten an Sevilla und Cádiz und im Norden an Badajoz. Die Region umfasst Berglandschaften im Norden, fruchtbare Ebenen im Zentrum und Küstenabschnitte mit langen Sandstränden am Meer.
Phönizische Händler gründeten im achten Jahrhundert vor Christus Siedlungen an dieser Küste und nutzten die Metallvorkommen der Region für den Handel im Mittelmeer. Die Römer erweiterten später den Bergbau und bauten Straßen und Aquädukte, die einige Gemeinden noch heute nutzen oder als Ruinen besichtigen können.
Das Flusstal des Río Tinto färbt sich rostrot durch mineralhaltige Ablagerungen und zieht Wanderer an, die durch diese außergewöhnliche Landschaft ziehen. Das Flussbett wirkt wie eine Oberfläche eines fernen Planeten und wird regelmäßig von Forschungsteams für Studien über extreme Umgebungen besucht.
Das gemäßigte Klima macht Ausflüge das ganze Jahr über angenehm, wobei der Frühling und Herbst oft mildere Temperaturen für längere Wanderungen bieten. Besucher sollten Sonnenschutz und Wasser mitbringen, besonders bei Touren in den offenen Ebenen oder entlang der Küste.
Einige Strände an der Küste gelten als Brutplätze für Meeresschildkröten, die nach langen Wanderungen durch den Ozean hier ihre Eier ablegen. Naturschützer markieren und überwachen diese Nester während der Brutzeit, um die Überlebensrate der Jungtiere zu erhöhen.
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