Mina de São Domingos, Kupfermine in Corte do Pinto, Portugal
Sao Domingos Mine ist eine Kupferbergbauanlage in Corte do Pinto, die Grubengebäude, Förderstrukturen und wassergefüllte Becken mit rötlicher Färbung zeigt, verursacht durch hohe Eisenkonzentration im Wasser. Über das Gelände verteilt finden sich verlassene Bauwerke, die Zeugnis der einstigen Bergbauaktivität ablegen.
Die Stätte wurde zunächst von Römern auf Gold und Silber abgebaut, bevor Nicolau Biava den Ort 1854 als Kupferbergwerk neu erschloss. Dieser Neustart führte zur Gründung einer umfangreichen Bergbauindustrie mit weitreichenden wirtschaftlichen Verbindungen.
Der Ort zeigt noch heute die räumliche Trennung zwischen Wohnquartieren für portugiesische Arbeiter und englische Manager, was die sozialen Unterschiede innerhalb der Bergbaugemeinde widerspiegelt. Diese Anordnung prägt weiterhin das Verständnis für die Machtverhältnisse und die Arbeiterkultur dieser Zeit.
Das Gelände ist das ganze Jahr über zugänglich und bietet einen kostenlosen Überblick über die stillgelegte Bergbauanlage. In einem früheren Arbeiterhaus funktioniert ein Museum, das Werkzeuge und persönliche Gegenstände von Bergarbeitern zeigt.
Eine historische Eisenbahnstrecke verband die Mine mit dem Hafen von Pomarão, wo Kupfererz für den Export nach England verladen wurde. Diese Transportroute war entscheidend für die wirtschaftliche Rentabilität des gesamten Unternehmens.
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