Menhire von Lavajo, Archäologische Stätte in Alcoutim, Portugal.
Die Mehirs von Lavajo bilden einen Komplex aus drei aufrechtstehenden Steinen auf einem Hügel, deren größter etwa 3 Meter erreicht. Die Anlage befindet sich auf etwa 155 Metern Höhe und zeigt Merkmale des prähistorischen Steinsetzens in dieser Region.
Ausgrabungen in den 1990er Jahren legten Bruchstücke mehrerer Steine aus der Spätjungsteinzeit frei, die zwischen 3500 und 2800 vor unserer Zeit entstanden. Diese Funde zeigen, dass der Ort während dieser prähistorischen Periode als wichtiger Platz für soziale oder religiöse Versammlungen diente.
Der größte Stein zeigt eingravierte Kreise und geometrische Muster entlang einer Längsfurche auf seiner dunkelgrauen Oberfläche. Diese Verzierungen geben Einblick in die künstlerischen Techniken und spirituellen Vorstellungen der prähistorischen Menschen, die diesen Ort schufen.
Das archäologische Gelände ist eingezäunt und verfügt über einen dedizierten Parkplatz sowie einen Wanderweg zur Besichtigung. Informationen und geführte Touren sind bei der Gemeinde Alcoutim erhältlich.
Der größte Monolith, Lavajo I genannt, hat einen elliptischen Querschnitt und diente als Grenzmarker prähistorischer Bauerngemeinschaften. Diese ungewöhnliche Form unterscheidet ihn von typischen menhirs und deutet auf spezifische Zwecke hin.
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