Olympiastadion Sevilla, Fußballstadion in Sevilla, Spanien.
Estadio de La Cartuja ist ein Mehrzweckstadion in Sevilla, das sich nahe dem Guadalquivir auf der Isla de la Cartuja erhebt. Die Tribünen verteilen sich auf drei Ebenen oberhalb und zwei unterhalb des Geländes, mit Platz für mehr als 57000 Zuschauer unter einem gefalteten Betondach.
Das Stadion wurde am 5. Mai 1999 eröffnet und entstand im Rahmen der Bewerbung Sevillas für die Olympischen Spiele 2004. Drei Jahre später war es Schauplatz des UEFA-Pokal-Endspiels und hat seitdem zahlreiche internationale Spiele ausgetragen.
Der Name stammt vom alten Kartäuserkloster, das einst auf dem Gelände stand. Heute tragen Fans bei Fußballspielen rot-weiße Schals und singen Hymnen, während Konzerte das Gelände in eine Arena für Live-Musik verwandeln.
Der Zugang vom Stadtzentrum erfolgt über den Viadukt San Lázaro, mit großzügigen Parkflächen rund um das Gelände. Besucher finden die Eingänge in verschiedenen Höhen verteilt, wobei die Laufbahn tiefer liegt als die Hauptebene, was gute Sicht auf das Spielfeld ermöglicht.
Die Laufbahn liegt unterhalb der Eingangsebene, sodass Zuschauer leicht nach unten auf das Spielfeld blicken. Die Dachkonstruktion zeigt ein gefaltetes Muster aus verstärktem Beton, das an Fächer oder Wellen erinnert und ohne Mittelstützen auskommt.
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