Sevilla, Hauptstadt in Andalusien, Spanien
Sevilla ist die Hauptstadt Andalusiens und liegt beiderseits des Guadalquivir-Flusses, der durch die gesamte Stadt fließt. Das historische Zentrum umfasst enge Gassen zwischen weißen Fassaden, geräumige Plätze und eine ausgedehnte Uferpromenade entlang des Wassers.
Die Stadt war über Jahrhunderte unter römischer, westgotischer und maurischer Herrschaft, bevor sie im 13. Jahrhundert von christlichen Truppen erobert wurde. Nach der Entdeckung Amerikas entwickelte sie sich zum Tor der spanischen Kolonien und kontrollierte den Handel bis ins 18. Jahrhundert.
In der Karwoche ziehen religiöse Bruderschaften mit Prozessionen durch die engen Gassen und tragen schwere Thronsätze auf den Schultern. An Sommerabenden versammeln sich die Bewohner auf Plätzen und Terrassen, wo Flamenco-Gitarren und Gesang die Atmosphäre prägen.
Der Flughafen liegt etwa zehn Kilometer nordöstlich der Altstadt und ist mit Buslinien erreichbar, während die wichtigsten Sehenswürdigkeiten zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar sind. Die Sommermonate sind heiß mit Temperaturen über 35 Grad Celsius, daher empfehlen sich Besuche im Frühling oder Herbst für angenehmere Bedingungen.
Unter der Plaza de la Encarnación befinden sich römische Ruinen aus dem ersten Jahrhundert, die bei Ausgrabungen entdeckt wurden und heute als unterirdisches Museum zugänglich sind. Die moderne Holzkonstruktion darüber wurde errichtet, um die archäologischen Überreste zu schützen und gleichzeitig einen öffentlichen Raum zu schaffen.
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