Iglesia de San Luis de los Franceses, Barockkirche im Macarena-Viertel, Sevilla, Spanien.
San Luis de los Franceses ist eine Jesuitenkirche im Stadtteil Macarena, die für ihren kreisförmigen Grundriss und barocke Architektur bekannt ist. Sechzehn gewundene Säulen tragen eine zentrale Kuppel, die mit religiösen Fresken von Lucas de Valdés verziert ist.
Leonardo de Figueroa begann 1699 mit dem Bau dieses Jesuitennoviziats, das erst 1731 fertiggestellt wurde. Nach der Vertreibung der Jesuiten aus Spanien im Jahr 1767 wechselte das Gebäude mehrfach den Besitzer.
Der Name ehrt Ludwig IX. von Frankreich, dessen Darstellungen unter einer goldenen Krone in den Altarbildern zu sehen sind. Besucher finden in der privaten Kapelle Reliquienschreine mit den Gebeinen von Heiligen hinter Glas.
Die Kirche in der Calle San Luis 37 wurde 2016 nach umfangreichen Renovierungen wiedereröffnet und empfängt Besucher. Ein Spiegel im Innenraum hilft beim Betrachten der Kuppeldekoration, ohne den Hals verrenken zu müssen.
Ein Spiegel am Boden ermöglicht es Besuchern, die Deckenfresken bequem zu betrachten, ohne nach oben schauen zu müssen. Die vier vergoldeten Altaraufsätze enthalten Gemälde, die religiöse Szenen mit prächtigen Goldverzierungen verbinden.
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