Church of San Hermenegildo, Sevilla, Kirche aus dem 17. Jahrhundert in Sevilla, Spanien
Die Kirche San Hermenegildo ist ein Gotteshaus aus dem 17. Jahrhundert an der Nordmauer Sevillas neben der Puerta de Córdoba. Im Inneren soll ein Raum der Ort sein, an dem der heilige Hermenegild gefangen gehalten wurde. Der Hauptaltar aus Eichenholz birgt eine Skulptur des Heiligen, die lange Juan Martínez Montañés zugeschrieben wurde.
Die Hermandad de San Hermenegildo veranstaltete Turniere an der Mauer der Puerta de Córdoba, daher der Name „de la Justa“. Nach der Grundstücksvergabe durch die Stadt 1606 wurde eine neue Kapelle errichtet, gefördert von Cristóbal Suárez de Ribera und 1616 eingeweiht; die Kosten überstiegen 20.000 Dukaten. Eine Tafel erinnert an den Wiederaufbau 1771 unter dem Verwalter Manuel de Sousa y Castro.
Die Bruderschaft von San Hermenegildo veranstaltete Turniere an der Stadtmauer zwischen der Puerta de Córdoba und der Puerta del Sol; daher der Name „de la Justa“ für diesen Bereich. Eine Bodenplatte im Inneren bittet in Latein und Spanisch jeden Vorübergehenden, diesen mit dem Blut König Hermenegildos geweihten Ort zu verehren.
Die Kirche liegt am Nordrand der Altstadt von Sevilla, neben der Puerta de Córdoba, im Viertel San Julián. Man erreicht sie zu Fuß durch die engen Gassen des Macarena-Viertels; der Eingang liegt zur Straße hin.
Der Hauptaltar aus Eichenholz birgt eine Skulptur des heiligen Hermenegild, die lange Juan Martínez Montañés zugeschrieben wurde. Eine Bodenplatte bittet in Latein und Spanisch jeden Vorübergehenden, diesen durch das Blut König Hermenegilds geweihten Ort zu verehren.
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