Tomb of Christopher Columbus, Monumentales Grabmal im Kathedrale von Sevilla, Spanien
Das Grabmal des Christoph Kolumbus erhebt sich als großer Sarkophag in der Kathedrale von Sevilla, getragen von vier Figuren in zeremonieller Gewandung, die jeweils eine historische Krone symbolisieren. Der bronzene Schrein ruht auf den Schultern dieser steinernen Träger, die in gemessenen Schritten zu gehen scheinen und den Eindruck eines feierlichen Zuges erwecken.
Der Seefahrer starb im Jahr 1506 in Valladolid, woraufhin seine sterblichen Überreste über mehrere Jahrhunderte durch die spanischen Besitzungen in der Karibik wanderten und erst gegen Ende des 19. Jahrhunderts nach Spanien zurückkehrten. Das jetzige Denkmal wurde nach der endgültigen Überführung nach Sevilla aufgestellt und sollte die lange Reise seiner Gebeine zum Abschluss bringen.
Der Bildhauer Arturo Mélida y Alinari schuf dieses Monument mit maritimen Elementen und heraldischen Symbolen der spanischen Entdeckungszeit.
Das Grabmal liegt im Inneren der Kathedrale und ist im Rahmen der normalen Besichtigungsrundgänge zugänglich, wobei die Höhe des Sarkophags ein Herantreten aus einiger Entfernung erfordert. Audiomaterial in mehreren Sprachen erläutert die Bedeutung des Denkmals und seiner Details während des Rundgangs durch das Gebäude.
Wissenschaftliche Untersuchungen der Knochen im Jahr 2006 bestätigten durch genetischen Abgleich mit Verwandten eine Verbindung zu dem Seefahrer, obwohl nicht alle Gebeine vollständig erfasst werden konnten. Die Analyse schloss auch einen Teil der Überreste ein, die noch in der Dominikanischen Republik aufbewahrt werden, was zu Diskussionen über die genaue Verteilung führte.
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