Palacio Arzobispal, Barocke Erzbischofsresidenz im Stadtteil Santa Cruz, Sevilla, Spanien.
Der Erzbischofspalast ist ein barocker Wohnsitz neben der Kathedrale von Sevilla, der sich über mehrere Gebäudeflügel erstreckt. Die Fassade zeigt rote Ziegeln mit weißen Säulen, große verzierte Balkone und schmiedeeiserne Markisen, die das Innere vor Sonnenlicht schützen.
Die Ursprünge des Palastes gehen auf das Jahr 1251 zurück, als König Ferdinand III. Häuser für den Bischof bereitstellte. Im Laufe der Jahrhunderte wurde die Anlage erweitert und umgestaltet, bis sie zur prächtigen barocken Residenz wurde, die heute steht.
Der Palast beherbergt ein beeindruckendes Kunstmuseum mit Werken von Zurbarán und Murillo, die die Geschichte des spanischen Barocks zeigen. Diese Sammlung prägt das Verständnis für die künstlerische Bedeutung des Ortes bis heute.
Das Gebäude liegt direkt neben der Kathedrale im Santa-Cruz-Viertel und ist über mehrere Eingänge zugänglich. Besucher sollten beachten, dass es sich um ein funktionierendes Verwaltungsgebäude handelt, daher können die Öffnungszeiten variieren und einige Bereiche nicht immer offenstehen.
Das Palais verfügt über tiefe unterirdische Räume und alte Brunnen, sogenannte Aljibes, die für die Wasserspeicherung in einem heißen Klima eingebaut wurden. Diese mittelalterlichen Systeme sind ein wichtiges Beispiel dafür, wie die Stadt mit Wasser umging.
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