Calatayud, Provinzgemeinde in Saragossa, Spanien
Calatayud liegt auf 530 Metern Höhe am Fluss Jalón, umgeben von den Bergen des Sistema Ibérico im Nordosten Spaniens. Die Gemeinde erstreckt sich über die umliegenden Hügel und Täler und verbindet verschiedene Siedlungen in einer halbtrockenen Landschaft mit Getreide- und Olivenanbau.
Die Römer gründeten Augusta Bilbilis in der Nähe des heutigen Orts, später entstand 716 eine maurische Festung namens Qal'at Ayyub. Nach der christlichen Rückeroberung im 12. Jahrhundert entwickelte sich die Stadt zu einem regionalen Handelszentrum entlang der Handelsroute zwischen Zaragoza und Madrid.
Der Name stammt von Qal'at Ayyub und bedeutet 'Festung des Ayyub', eine Bezeichnung, die an die maurische Zeit erinnert. Besucher sehen heute noch Ziegel- und Keramikarbeiten in der Mudéjar-Bautradition, die christliche und islamische Gestaltung miteinander verbindet.
Die Gemeinde liegt an der Straße zwischen Zaragoza und Madrid und ist gut mit dem Auto oder Zug zu erreichen. Besucher finden Unterkünfte und Restaurants in der historischen Ortsmitte und können zu Fuß durch die Straßen und zu den Kirchen laufen.
Ausgrabungen in der Nähe entdeckten den Geburtsort des römischen Dichters Martial, der im ersten Jahrhundert zahlreiche Epigramme verfasste. Seine Gedichte beschreiben das Leben in Rom und seine Sehnsucht nach der spanischen Heimat, die er nach Jahrzehnten in Italien nie vergaß.
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