Hospital de la Santa Creu i Sant Pau, UNESCO-Welterbe Krankenhauskomplex in El Guinardó, Spanien.
Das Hospital de Sant Pau ist ein Komplex aus zwölf miteinander verbundenen Backsteinpavillons in El Baix Guinardó, Barcelona, der heute als Museum und Kulturstätte genutzt wird. Die einzelnen Gebäude stehen in einem Garten und sind durch unterirdische Gänge miteinander verbunden, die früher Kranke und Personal zwischen den medizinischen Abteilungen bewegten.
Die Anlage entstand zwischen 1902 und 1930 nach Entwürfen von Lluís Domènech i Montaner als Ersatz für mehrere mittelalterliche Spitäler, die seit 1401 zusammengelegt worden waren. Nach Jahrzehnten als funktionierendes Krankenhaus wurde das Gelände in den 2000er-Jahren restauriert und für kulturelle Zwecke geöffnet.
Der Name erinnert an den heiligen Paulus, und die Pavillons zeigen überall farbige Keramikfliesen und Glasfenster, die das Innere mit Licht füllen. Besucher sehen heute, wie diese Gestaltung ursprünglich das Wohlbefinden der Kranken fördern sollte, indem sie Natur und Kunst miteinander verband.
Der Museumsteil öffnet im Winter zwischen 10:00 und 16:30 Uhr und im Sommer bis 18:30 Uhr, mit verkürzten Zeiten am Sonntag. Die Gänge und Gärten sind überwiegend eben und gut begehbar, sodass die meisten Bereiche leicht zugänglich sind.
Der Architekt plante die Straßen diagonal zum Stadtgitter Barcelonas, damit die Pavillons mehr Sonne und frische Luft erhalten konnten. Heute beherbergt das Gelände auch Büros internationaler Organisationen wie die Weltgesundheitsorganisation und UN-HABITAT.
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